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XENOS Projekt des Kik e.V. |
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Das XENOS Projekt "Gemeinwesenökonomie - neue Wege in Arbeit und Beschäftigung" besteht aus drei Bausteinen,
die jeweils ein eigenständiges Konzept aufweisen, aber in bestimmter Abhängigkeit zueinander stehen.
Die Projektideen tragen der Tatsache Rechnung, dass die herkömmliche Arbeitsmarktpolitik ebenso wie
tradierte Sozialpolitik immer mehr ihre haltende und einbindende Funktion verlieren. Das XENOS Projekt
erprobt daher die Chancen, die sich daraus ergeben, dass "frei" gesetzte Stadtteilbewohner in ihrem
Wohn- und Lebensumfeld selbst Zugänge zu Arbeit und Beschäftigung erschließen und somit Handlungsfelder
im Lokalen schaffen. Die Projektbausteine tragen zur Ermächtigung und Selbstbefähigung der Teilnehmer bei.
Offen für Erwerbslose, bevorzugt für ALG-I- und ALG-II-Empfänger mit Lebens- und Berufserfahrung, aber auch für
junge Menschen, die eigene Verantwortung tragen wollen und die sich mit dem Gedanken tragen, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Doch als Existenzgründer wird man nicht geboren. Gerade bei diesem Schritt braucht es Unterstützung, Information und kluge
Kalkulation. Das bieten wir Ihnen in unserer EXISTENZGRÜNDERGILDE, einem Bundesmodellprojekt, das aus Bundesmitteln, dem
Europäischen Sozialfonds und kommunalen Geldern finanziert wird.
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Bei diesem Projektbestandteil geht es darum, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten aller Art im Programmgebiet
"Soziale Stadt" zu erfassen und in einem "Atlas der Gemeinwesenökonomie" zu dokumentieren. Erfasst werden sowohl
Stellen auf dem 1. Arbeitsmarkt (Vollzeit, befristet, Teilzeit) als auch Tätigkeiten, die nur vorübergehend angeboten
werden oder die in einem Honorarverhältnis möglich sind. Darüber hinaus werden unterschiedliche Formen von Bürger-
und Gemeinwesenarbeit "aufgespürt".
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Häufig ist es so, dass Arbeitgeber und Arbeitsuchender aus verschiedensten Gründen nicht zusammenfinden. Der soziale Headhunter arbeitet sowohl mit arbeitslosen Erfurtern als auch mit Unternehmen - insbesondere kleinen und mittelständischen -
um von beiden Seiten zu erfahren, "wo der Schuh drückt". Er bereitet gemeinsam mit dem künftigen Arbeitgeber die Einstellung vor.
Seine Aufgabe ist es, offene Stellen und Anforderungsprofile zu erkunden und aus der Kenntnis beider Seiten den Nicht-Vermittelten
und die offene Stelle zusammen zu führen. Gleichzeitig unterstützt er Arbeitssuchende, Probleme im sozialen Umfeld zu minimieren
und den Kopf frei zu bekommen für einen Neuanfang".
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